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Zukunftswerkstatt beim Frohsinn Kirrlach

In Kleingruppen wurden ausgewählte Projekte beim Seminar „Neustart Amateurmusik“ im Kirrlacher Frohsinn-Heim detailliert ausgearbeitet. Foto: Kurt Klumpp

Die beiden Gesangvereine Frohsinn und Liederkranz Kirrlach sind privilegiert. Gemeinsam haben sie sich für ein Förderprojekt des von der Bundesregierung unterstützten Programms „Neustart Amateurmusik“ beworben und erhielten als einziger Gesangverein in Baden-Württemberg den Zuschlag. „Die in unserem Vereinsheim durchgeführte Zukunftswerkstatt hatte Modellcharakter, weshalb die Ergebnisse für andere Gesang- und Musikvereine dokumentiert werden müssen“, betonte Frohsinn-Vorsitzender Klaus Müller. Seminarleiter der ganztägigen Veranstaltung war Dr. Kai Habermehl, Vorsitzender der Deutschen Chorjugend.

„Es war eine sehr motivierende Veranstaltung mit konkreten, kreativen Ergebnissen und Projektplanungen“, fasste Liederkranz-Chef Erwin Mayer nach sieben Stunden intensiver Teamarbeit zusammen. Unter den 30 Teilnehmerinnen und Teilnehmern waren auch die Chorleiter der beiden Vereine. Am Vormittag wurden Themen wie „Mitglieder finden und binden“ oder „Werbung und Marketing für den eigenen Verein“ behandelt. Dabei konnten wertvolle Hintergrundinformationen und interessante Best-Practice-Beispiele vermittelt werden. Am Nachmittag ging es in mehreren Kleingruppen um eine konkrete Planung der zuvor erarbeiteten Ideen. Der promovierte Referent zeigte auch vielfältige Möglichkeiten einer finanziellen Unterstützung auf. Entsprechende Programme zur Projektförderung haben das Staatsministerium für Kultur und Medien sowie der Deutsche Chorverband und die Deutsche Stiftung Ehrenamt und Engagement aufgelegt.

Die Seminarteilnehmer im Frohsinn-Heim haben in Kleingruppen drei konkrete Zukunftsprojekte detailliert ausgearbeitet. Noch in diesem Jahr soll mit allen Chorgattungen sowie unter Einbeziehung der Bevölkerung ein Weihnachtsevent realisiert werden. Förderanträge wurden auch für zwei weitere Projekte erarbeitet. Diese befassen sich mit der Gewinnung von Sängerinnen und Sängern sowie dem Eltern-Kind-Singen als Erweiterung des Vereinsangebots. Beide Projekte sollen im Jahr 2022 umgesetzt werden.

Kurt Klumpp

Der SingBus war in Hambrücken

Temperamentvolle Dirigentin: Kristina Haag begeisterte mit Leidenschaft beim Open-Air-Konzert de Kinderchöre aus Hambrücken und Kirrlach. Foto: Kurt Klumpp

Die Deutsche Chorjugend hat mit Unterstützung von Monika Grütters, Beauftragte der Bundesregierung für Kultur und Medien, ein ehrgeiziges Ziel ausgerufen. „Kinderchorland – in jedem Ort ein Kinderchor“ heißt das Projekt, das nach der langen Corona-Pause in den Gesangsvereinen für neue Impulse sorgen soll. Dafür macht ein SingBus bundesweit in 35 Kommunen Station. Am 21. Juli eröffnete der Bus in Hambrücken seine Tournee durch insgesamt fünf Städte und Gemeinden in Baden-Württemberg.

„Raus aus den sing- und sinnlosen Zeiten“, sagte Tour-Managerin Lisa Meier mit Blick auf die monatelange Corona-Pause. Dankbar für die Wahl von Hambrücken waren die Vorsitzenden Lisa Notheisen vom örtlichen Gesangverein Eintracht und Klaus Müller vom Frohsinn Kirrlach. Deren Kinderchöre stehen beide unter der Leitung von Kristina Haag. Ihrer Initiative ist es zu verdanken, dass der SingBus der Deutschen Chorjugend in die Lußhardtgemeinde gekommen ist. Da Hambrückens Rathauschef Marc Wagner aus terminlichen Gründen verhindert war, durfte Waghäusels Bürgermeister Thomas Deuschle voller Freude „in die strahlenden und erwartungsvollen Gesichter der Kinder schauen“, wie er sagte.

Ihre Freude am gemeinsamen Auftritt zeigten auch die beiden Kinderchöre bei ihrem Konzert unter der temperamentvollen Leitung von Kristina Haag. Dabei hatten die Kinder den verdienten Applaus sichtlich genossen. „Denen hat´s gefallen“, sagte ein knapp achtjähriger Knirps vom Gesangverein Frohsinn Kirrlach mit sichtlichem Stolz zu seinem Nachbarn. Musikalisch begleitet von Gitarrist Stefan Trauth haben die insgesamt 26 Kinder bekannte Ohrwürmer gesungen. Lieder wie „80 Millionen“, „Haus am See“ oder „Alles nur geklaut“ fanden den Geschmack der Zuhörer und animierten zum Mitsingen. Begeistert vom Auftritt waren auch Maria Löhlein-Mader, Vizepräsidentin des Badischen Chorverbandes, sowie Präsident Emil Zimmermann vom Chorverband Bruchsal. Gefordert waren am frühen Mittwochabend auch die erwachsenen Besucher. Mit ihrem kurzfristig einstudierten Kanon blieben sie allerdings deutlich unter den Wertungsnoten der Kinder.

Eine begleitende Ausstellung zum Thema Singen und Klingen bot anschließend noch die Gelegenheit zum Ausprobieren und Experimentieren. Am Ende nutzten Lisa Notheisen und Klaus Müller die Möglichkeit zur Eigenwerbung. Der Frohsinn-Kinderchor trifft sich immer dienstags von 17 Uhr bis 18 Uhr im Vereinsheim und die Eintracht-Spatzen donnerstags von 17 Uhr bis 18 Uhr im Pfarrsaal Hambrücken. Da beide Kinderchöre von Kristina Haag dirigiert werden, können die am Singen begeisterten Kinder auch zu beiden Singstunden kommen. Erst seit vier Wochen ist das wieder als Präsenzveranstaltung möglich. Umso erstaunlicher, dass die insgesamt sieben vorgetragenen Lieder in so kurzer Zeit einstudiert werden konnten. Ein Verdienst von Kristina Haag.

Kurt Klumpp

Die Kinderchöre aus Hambrücken und Kirrlach begeisterten die Besucher bei ihrem Open-Air-Konzert auf der Bühne des Sing-Busses der Deutschen Chorjugend. Foto: Kurt Klumpp

Kirrlacher Weihnachtsgottesdienst: Sänger des Männerchores Kirrlach trotzen Corona-Singverbot dank Sonderregelung

Ein zweiter Weihnachtsfeiertag ohne Chorgesang im Gottesdienst? Undenkbar in der Sängerhochburg Kirrlach. Dank einer Sonderregelung für musikalische Beiträge im sakralen Raum während der Corona-Pandemie kam Musikdirektor Richard Trares vom Männerchor Kirrlach kurzerhand dem Wunsch der Seelsorgeeinheit Waghäusel nach und mobilisierte acht Sänger des Chores für das traditionelle Weihnachtssingen. In nur drei corona-gerechten Proben wurden die ambitionierten Choristen optimal auf das Programm eingestellt, welches neben dem „Gemeindegesang“ auch neue A-Cappella-Stücke beinhaltete. Trares erwies sich dabei einmal mehr als Meister seines Faches, denn außer der Chorleitung übernahm er auch das Orgelspiel während der Messe, die live im Internet übertragen wurde. Eine „Win-Win-Situation“ für alle Beteiligten: Weihnachtlicher Gesang für die Gottesdienstbesucher und für die Sänger des Doppelquartetts das schöne Gefühl, sich trotz Corona erfolgreich für eine gute Sache engagiert zu haben.

Wolfgang Weisel

„Jul, jul, strålande jul“ erklang es von der Empore des Kirrlacher Gotteshauses. Foto aus Live-Stream: Spacemedia GmbH

Spende des GV Frohsinn und der Polyphonics für „Herz ist Trumpf“

Spendenübergabe an die KiKaGe mit dem Prinzenpaar Katharina I. und Christopher I.

Wie schon in den letzten Jahren feierten Mitglieder des GV Frohsinn und der Polyphonics auch in diesem Jahr bei einem der Höhepunkte der Kirrlacher Fastnacht ordentlich mit: Bei „Herz ist Trumpf“ am Platz am Kreuz! Schon in der Probe sammelten die Sängerinnen und Sänger des Popchores Geld ein, das am Fastnachtssamstag als Spende in Höhe von 133,- € an die Kirrlacher Karnevals Gesellschaft übergeben wurde. Auch der Gesamtverein GV Frohsinn Kirrlach spendete 111,11 € für den guten Zweck. Dieses Mal gingen die gesammelten Spenden an in Not geratene Familien nach einer Naturkatastrophe in unserer Partnergemeinde Flattach. Wir freuen uns, dass wir einen kleinen Beitrag leisten konnten.

Gelungene Faschingsparty für Kinder im Frohsinnheim

Der sehr beliebte Kindermaskenball des GV Frohsinn Kirrlach hat sich in den letzten Jahren seinen festen Platz im närrischen Veranstaltungskalender gesichert. Und so erfreute er sich auch dieses Mal sehr großer Beliebtheit bei den jungen Fastnachtern aus Kirrlach und Umgebung. Die kleinen Narren kamen bunt und fantasievoll kostümiert ins Vereinsheim, genau wie ihre Eltern. Das Organisationsteam hatte ein tolles Programm zusammengestellt, bestehend aus Tanz-Spielen, „Reise nach Jerusalem“, Mohrenkopfessen, Fallschirmspielen und anderem mehr.

Das amtierende Prinzenpaar der KiKaGe, Katharina I. und Christopher I., mit einer Abordnung aus Elferräten sowie Sitzungspräsident Eric Klemm und Vize-Präsident Christian Neumann erfreuten mit Ihrem Besuch die bunte Narrenschar und brachten eine süße Überraschung für die Kinder mit. Für tänzerische Glanzleistungen und Begeisterung bei Kindern und Eltern sorgten die 13 Kinder der Tanzgruppe von Gabi’s JAM mit ihrer Darbietung „Rio“ aus dem gleichnamigen Disney-Film sowie die Cow-Girls der Zwuggl-Garde der Kirrlacher Karnevals Gesellschaft, die die Gäste unter der Leitung ihrer Trainerinnen Constanze Runne und Sofia Neumann in den Wilden Westen entführten.

Vielen herzlichen Dank an alle kleinen und großen Narren für den Besuch und die tolle Stimmung. Wir hoffen, es hat euch gefallen und wir können euch nächstes Jahr wieder bei uns begrüßen!

Ein großer Dank gilt allen Organisatorinnen und Organisatoren, den Moderatorinnen Julia Heinemann, Franziska Köhler und Viktoria Richter für die Programmgestaltung, den Kuchenbäckerinnen, dem Küchenteam und allen weiteren Helferinnen und Helfern. Ein besonderes Dankeschön geht an das Tombola-Team um Heidi Trares und die Spenderinnen und Spender der tollen Preise für die Tombola.

Adventsingen in der Kirche

Für eine wunderbare Einstimmung auf den zweiten Adventsonntag sorgten am Vorabend in der Katholischen Kirche St. Kornelius und Cyprian die Polyphonics vom Gesangverein Frohsinn Kirrlach. Der gemischte Pop-Chor, der sich unter der musikalischen Leitung von Bernd Schmitteckert vor allem der modernen Chorliteratur verschrieben hat, bewies beim Adventsingen auch seine Leidenschaft für besinnliche Lieder.

Dafür bot in Anwesenheit von Pfarrer Peter Bretl der fast nur mit Kerzenlicht beleuchtete Kirchenraum ein überaus stimmungsvolles Ambiente. Die angespannte Ruhe der zahlreichen Besucher, die gute Akustik sowie die mit Gitarrenmusik und Schlagzeug untermalten Chorvorträge wurden zur Symbiose einer gehaltvollen Abendgestaltung. Moderiert wurde das mit besinnlichen Texten garnierte adventliche Singen von Andrea Brenner. Im gut ausgewählten Programm ragten die Solisten Dieter Grub, Elisa Brenner, Stephanie Haas und Matthias Heiler heraus.

Mit dem Weihnachtsklassiker „O Holy Night“ berührte der siebenköpfige kleine Chor der Polyphonics die Herzen der begeisterten Besucher. Die Sängerinnen Elisa Brenner, Greta Lindemann, Luca Mücke, Daniela Kock, Yvonne Kullmann, Stephanie Haas und Katharina Vogel haben mit ihren engelsgleichen Stimmen dem Lied einen besonders heiligen Charakter verliehen.

Nach Zugabe und Standing Ovations nahmen die zufriedenen Besucher gerne das Angebot der Polyphonics an und trafen sich bei Glühwein, Christstollen und heißen Würstchen auf dem Platz neben der Kirche noch zum fröhlichen Beisammensein.

Kurt Klumpp

 

Herzlichen Dank!

Die Polyphonics sind überwältigt vom großartigen Zuspruch auf ihre vorweihnachtliche Veranstaltung „Adventsgedanken“ und möchten sich auf das Herzlichste bedanken bei:

  • Chorleiter Bernd Schmitteckert für seine hervorragende Arbeit mit dem Chor, die ansprechende Liedauswahl sowie sein großes Engagement
  • den tollen Musikern Alfredo Bonilla und Klaus Müller
  • unserer Moderatorin Andrea Brenner, die wunderbar durchs Programm führte
  • unseren hervorragenden Solistinnen und Solisten Elisa Brenner, Stefanie Haas, Dieter Grub und Matthias Heiler
  • allen Sängerinnen und Sängern für ihre tolle und konzentrierte Leistung
  • dem Organisationsteam für die Planung und Vorbereitung
  • allen Helferinnen und Helfern beim Auf- und Abbau, Getränkeausschank, Essensausgabe sowie bei der Dekoration
  • Herrn Pfarrer Bretl und dem Team der Seelsorgeeinheit für die Bereitstellung der Kirche und die angenehme Zusammenarbeit
  • Kurt Klumpp für die Berichterstattung und die schönen Fotos
  • den vielen Besucherinnen und Besuchern für ihr Kommen, ihre Spendenbereitschaft und ihre vielen positiven Rückmeldungen
  • allen, die in dieser Aufzählung evtl. nicht genannt wurden und am Erfolg der Veranstaltung Anteil hatten

Gala-Konzerte mit der Stadtkapelle Eppingen

Das Wort Galakonzert steht für Pracht, und Herrlichkeit einer Veranstaltung. Diese Attribute bezogen sich beim Doppelkonzert des Kirrlacher Männerchors und der Stadtkapelle Eppingen nicht nur auf die Garderoben der Besucher, sondern im Besonderen auf die Qualität der beiden Klangkörper. Das Konzert wurde in der Kraichgau Metropole und in der Sängerhochburg aufgeführt. Die beiden Dirigenten Richard Trares und Jürgen Luft wechselten sich im Dirigat ab. Beide Klangkörper wurden schon mit besten Prädikaten wie „Meisterchor“ (Männerchor) und „Prädikat Hervorragend“ (Stadtkapelle Eppingen) bedacht.

Sowohl in Eppingen (Samstag) als auch in Kirrlach (Sonntag) bestand das Podium aus 50 Instrumentalisten und 70 Sängern, die ein prächtiges Klangvolumen demonstrierten.

„Der Reiz des heutigen Konzerts liegt in der Kombination Klangfülle des Blasorchesters mit dem Chorgesang des Männerchors Kirrlach, der sich außerhalb des klassischen Repertoires von einer anderen Seite präsentieren will“, erklärte der im lockeren Jargon moderierende Vorsitzende des GV Frohsinn Kirrlach Klaus Müller.

In der besonderen Klangfülle lag dann auch die Herausforderung für die Sänger, die jedoch mit kräftigem Timbre diese Aufgabe bestens meisterten.

Die musikalische Begrüßung mit der der Ouvertüre „Commemoration Overture“, oblag der sinfonischen Blaskapelle.

Das erste gemeinsamen Werk „Sons of the Midnight Sun“ (Timo Forsström) war im nordischen Sommer beheimatet und imitiert ein altes Wikingerlied. „Landerkennung“ die Kantate von Edvard Grieg handelt vom sagenumwobenen Olav Trygvasons, von 995 bis 1000 König von Norwegen. Komponiert für zwei Männerchöre, Baritonsolo, Blasorchester und Orgel. Simon Wertenbach sang das Solo mit sonoriger Stimme. Es folgte Richard Wagners „Pilgerchor“ aus Tannhäuser mit kräftigem Hymnus am Ende. Aus der ersten Volksoper „Zauberflöte“ von Mozart intonierten Orchester und Sänger den Chor der Priester.

Ein besonders Klangerlebnis war der Soldatenchor aus „Faust“/Margarete von Charles Gounod. Mit voller Orchestrierung und kraftvollem Gesang wurde einer der schönsten Männerchöre der Operngeschichte ein wahrer Hörgenuss.

Der zweite Teil des Abends gehörte der leichten Muse. Mit Yama Midori (James Barnes) eröffnete die Stadtkapelle, dem die Filmtitel Melodie „The Exodus Song“ (Ernest Gold) und das „Henry Maske“ Lied „Conquest of Paradise“ (Vangelis) folgten. Der voluminöse Bariton von Simon Wertenbach schuf bei Richard Rodgers Song „Some Enchanted Evening“ eine wunderbare Symbiose der Musikgenres ebenso wie mit einem absoluten Stimmungswechsel hin zum Kriegsgeschehen beim Lied „Non nobis Domine“ von Patric Doyle.

“Music was my first love and it will be my last”, so klang die Liebeserklärung der Protagonisten beim Song “Music” von John Miles. Die beiden Solisten Dominic Kanzler und Andreas Monninger ernteten tosenden Beifall, der auch dem Chor und dem Orchester galt und die neue musikalische Freundschaft begrüßte. Zum Schluss wurde der frische „Fliegermarsch“ von Hermann Dostal als Zugabe gewährt und vom Publikum begeistert mitgesungen.

Frieder Scholtes

Wir sagen DANKE

An dieser Stelle möchten wir uns bei allen bedanken, die in welcher Form auch immer bei der Realisierung der Galakonzerte mitgeholfen haben:

  • Der Stadtkapelle Eppingen mit ihrem Dirigenten Jürgen Luft für die tolle und freundschaftliche Zusammenarbeit
  • Chorleiter Richard Trares, der die Sänger hervorragend auf den Auftritt vorbereitet und während des Konzerts geleitet hat.
  • Allen Sängern des Männerchores für ihre zwei Auftritte und die konzentrierte, tolle Leistung
  • Den herausragenden Solisten Simon Wertenbach, Dominik Kanzler und Andreas Monninger
  • Allen Helferinnen und Helfern beim Ausschank, in der Küche, beim Einlass und an der Kasse, beim Auf- und Abbau und der Dekoration
  • Unseren Sponsoren für ihre Unterstützung: Autohaus Beier, Baumann Touristik, Hotel Restaurant Cristall, Globus Wiesental, Apotheke am Kreuz Jürgen Hauck, Gipsergeschäft Hugo Heiler, Weingut Heitlinger, Metzgerei Herrwerth, Glas Herzog, Sparkasse Karlsruhe, Volksbank Bruhrain-Kraich-Hardt
  • Licht- und Tontechnik Dosoni-VT
  • Den Hallenhausmeistern Andreas Haag und Walter Romstein
  • Dem Musikverein Kirrlach für die Ausleihe der Instrumente zur Dekoration
  • Dem Organisations-Team, das viel Zeit und Arbeit in die Vorbereitung der Konzerte investiert hat
  • Allen Konzertbesuchern für ihr Kommen und die positiven Rückmeldungen
  • Allen, die in dieser Aufzählung evtl. nicht genannt wurden und am Erfolg der Konzerte Anteil hatten.

Neue Klangwelten – Kirchenkonzert des Koris Austrums Riga und des Männerchores Kirrlach

Ein Festivalkonzert als Gemeinschaftsveranstaltung in der Kirche St. Kornelius und Cyprian in Kirrlach gewährte den Zuhörern einen tiefen Einblick in die Chorkultur Lettlands. Ermöglicht wurde es im Rahmen des 6. Internationalen Chorfestes Baden, an dem sich Chöre aus vier Kontinenten beteiligen.

Foto: Peter Schmitteckert

Gastgeber war der „Männerchor Kirrlach“, ein Zusammenschluss der beiden Männerchöre „Frohsinn“ und „Liederkranz“. Eine jahrzehntelange kreative Rivalität führte schließlich zu einem segensreichen Miteinander unter der Ägide der Musik, was diesmal durch die Interpretation von Chorwerken von Schubert bis Dawson unter der sicheren Leitung von Richard Trares wiederholt belegt und bekundet wurde. Ließ schon zu Beginn eine mächtige Lobeshymne an den Herrscher der Welt erstaunen, so zeigte sich der Chor vor allem in der Darbietung von Kompositionen mit geschlossenem homophonem Klang von seiner besten Seite und steigerte sich bis zum „Soon a will be done“, einer Darstellung der Todessehnsucht im Lichte heiterer Beschwingtheit, wie man sie eigentlich nur in Spirituals antrifft.

Foto: Peter Schmitteckert

Der gemischte Chor „Koris Austrums“ aus Riga in anmutig-dekorativer Landestracht begeisterte dank eines feinen, ungetrübten und ausgewogenen Chorklangs mit einer Auswahl vorwiegend folkloristischer Kompositionen, von denen die meisten aus der Feder ihres Leiters Arijis Skepasts stammen. Er führte die Sängerinnen und Sänger mit sehr sparsamer, aber äußerst suggestiver Gestik. Einen besonders starken Eindruck hinterließ das „Vater unser“ in der Landessprache, eine Komposition, die wegen der innigen Bitte nach Befreiung in der Zeit kurz vor der Wende in diesem Land, wo der Chorgesang gegenüber Deutschland einen ungleich höheren Stellenwert einnimmt, eine besondere politische Note hatte und in den Gesangsstadien des Landes regelrecht zelebriert wurde. Die interessanten, teilweise rhythmisch vertrackten Volksliedmelodien waren eingebettet in unterschiedlich gewobene Klangteppiche und eröffneten dem Hörer neue, bisher eher unbekannte Klangwelten. Erstaunlich, wozu die menschliche Stimme fähig ist: Man vernahm beispielsweise Wassertropfen, Umgebungsgeräusche, galoppierende Pferde usw. Maultrommelartige Liegetöne mit wechselnden Obertonfarben zauberten eine geradezu sphärische Wirkung. Am Ende war man sich bewusst, einem der profiliertesten Chöre unserer Zeit gelauscht zu haben und dankte es stehend durch ausgiebigen Beifall, dem eine lauschig-anheimelnde Zugabe folgte.

Herbert Menrath

Im Anschluss an das Konzert waren beide Chöre zum Abschluss bei Speis und Trank noch ins Liederkranz-Sängerheim eingeladen. In wunderbarer, freundschaftlicher Atmosphäre wurde bis spät in die Nacht kräftig gesungen und gefeiert. Die Sprachbarrieren wurden mithilfe der Musik und der Englischkenntnisse einiger Sänger überwunden und ein reger Austausch kam zustande, bis sich die lettischen Sängerinnen und Sänger schließlich mit dem Bus auf in Richtung Baden-Baden machten.

Polyphonics spendeten für Aktion „Herz ist Trumpf“ der KiKaGe

Fastnacht feiern und dabei auch an andere Menschen denken, denen es nicht so gut geht – das dachten sich auch die Sängerinnen und Sänger der Polyphonics, die am Fastnachtssamstag wie viele andere Narren gemeinsam mit der KiKaGe auf dem Platz am Kreuz einen der Höhepunkte der Kirrlacher Fastnacht feierten. Bei einer spontanen Sammelaktion vor Ort unter den Mitgliedern des Popchors kamen 101,- € zusammen, die die Polyphonics an die Kirrlacher Karnevalsgesellschaft zugunsten der Aktion „Herz ist Trumpf“ spendeten.

Männerchor Kirrlach bei den Badischen Chortagen

Foto: Michael M. Roth, MicialMedia

Welch ein Erlebnis für den Männerchor Kirrlach! Beim hochkarätig besetzten Abendkonzert im Rahmen der Badischen Chortage des Badischen Chorverbandes traten die Sänger mit Chorleiter Richard Trares im Bürgerzentrum Bruchsal auf und hinterließen zwischen den renommierten Chören proVocal Münzesheim, Kammerchor Stuttgart und „TWÄNG“ aus Freiburg, die das Konzert mitgestalteten, einen sehr guten Eindruck. Der Männerchor Kirrlach, Meisterchor im Badischen Chorverband, machte mit seinen Vorträgen beste Werbung für den Männerchorgesang.

Das abwechslungsreiche Programm des Männerchors begann mit „I will praise thee, o lord“ von Knut Nystedt und umfasste rhythmisch anspruchsvolle Werke wie „Der Leiermann“ von A. von Othegraven, das französische „Saltarelle“ von C. Saint-Saens und „Food of Love“ von Alwin M. Schronen ebenso wie getragene Lieder wie „O du stille Zeit“ von Bernd Englbrecht und „Kuu“ von T. Vettik. Auch das Schubert-Stück „Wein und Liebe“ sowie das bekannte badische Volkslied „Klinge lieblich und sacht“ fanden großen Anklang beim Publikum. Besonders die stilistische Vielfalt des Repertoires und die Wandlungsfähigkeit des Chores überzeugten das Publikum im vollbesetzten Rechbergsaal des Bürgerzentrum in Bruchsal.

Für den Männerchor war es eine große Ehre, auf offizielle Einladung des Badischen Chorverbandes bei diesem Konzert der Extraklasse mitwirken zu können. Gespannt lauschten die Sänger nach ihrem Auftritt den Vorträgen der anderen Chöre, die allesamt beeindruckende Leistungen ablieferten und eindrucksvoll zeigten, wie vielfältig Chorgesang ist. Unser Dank geht an den Badischen Chorverband für die Einladung, an die Sänger für die konzentrierte Leistung und an unseren Chorleiter Richard Trares für die intensive Vorbereitung.

Foto: Michael M. Roth, MicialMedia

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